# Was Mole Optimize Schritt für Schritt macht

> Was Optimize auffrischt, löscht oder zurücksetzt, wann Aufgaben übersprungen werden und was Sie danach prüfen sollten.

Published: 2026-10-09

Moles Optimize-Seite bündelt mehrere Wartungsarbeiten am Mac. Für Probleme beim Eingabewechsel, fehlerhafte Dateivorschauen oder zurückgebliebene Startobjekte nach dem Entfernen einer App gibt es passende Aufgaben. Einige löschen auch Verläufe oder setzen Einstellungen zurück. Vor dem Start sollten Sie deshalb wissen, was sich dabei ändert.

Dieser Artikel erklärt Optimize am Beispiel der Mac-App Mole 1.16.0; die Befehlszeilenversion arbeitet anders. Zuerst werden vier Dienste aufgefrischt, danach siebzehn Wartungsaufgaben geprüft. Die späteren Aufgaben haben eigene Bedingungen und werden nicht bei jedem Lauf ausgeführt.

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    <img src="https://mole.fit/img/blog/mole-optimize-flow.svg" width="840" height="650" loading="lazy" alt="Optimize-Ablauf: Start vorbereiten, vier Dienste auffrischen, bei Bedarf Rechte vorbereiten, siebzehn Aufgaben der Reihe nach prüfen, Ergebnisse anzeigen. Beide Berechtigungszweige führen weiter; normale Aufgaben laufen weiter, Administratoraufgaben benötigen Rechte.">
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  <figcaption>Die vier Dienste werden zuerst aufgefrischt. Danach gelten die Bedingungen der Wartungsaufgaben. Normale Aufgaben laufen auch bei abgelehnter Administratorfreigabe weiter.</figcaption>
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## Zuerst vier Systemdienste auffrischen

Mole wartet auf die Freigabe der Operationssperre durch andere Aufgaben, prüft die Lizenz und versucht dann diese Auffrischungen in der angegebenen Reihenfolge:

- Eingabewechsel: startet die Menü- und Umschaltprozesse neu. Der Wechsel der Eingabemethode kann kurz pausieren.
- Spotlight: frischt die Suchoberfläche auf und behält den Suchindex.
- Mitteilungszentrale: frischt den Oberflächenprozess auf. Der Mitteilungsverlauf bleibt bei diesem Schritt erhalten.
- Universelle Zwischenablage: frischt den Handoff-Dienst auf, ohne die lokale Zwischenablage oder die Handoff-Einstellung zu ändern.

Dazu beendet Mole passende Systemprozesse und lässt macOS sie neu starten. Fehlt ein Prozess oder lässt er sich nicht beenden, wird er als nicht aufgefrischt erfasst. Ob das Problem behoben ist, prüfen Sie anschließend mit der ursprünglichen Aktion.

Erst nach diesen vier Schritten liest Mole den Systemzustand und bereitet bei Bedarf Administratorrechte vor. Der Verwaltungshelfer kann bereits eingerichtet sein, sodass nicht bei jedem Lauf ein Passwort nötig ist. Lehnen Sie die Freigabe ab, läuft die Wartung mit normalen Rechten weiter; Administratoraufgaben können nicht ausgeführt werden.

## Vorschauen zurücksetzen und bei Bedarf Speicher freigeben

Mole setzt zuerst die Quick-Look-Vorschaukomponenten zurück, dann den Miniatur-Cache und versucht drei festgelegte Benutzer-Caches für Miniaturen und Symbole zu löschen. Dafür wird ein Systemwerkzeug benötigt; fehlt es, werden die Aufgaben übersprungen. Die Caches entstehen später neu. Da mehrere Orte beteiligt sind, kann auch bei einem abgeschlossenen Ergebnis ein Cache übrig bleiben.

Speicher-Caches werden nur bei warnendem oder kritischem Speicherdruck behandelt und benötigen Administratorrechte. Bei normalem Druck wird die Aufgabe übersprungen. Freigegebene Caches können sich wieder füllen und Inhalte müssen eventuell erneut gelesen werden. Schnellere Apps sind dadurch nicht garantiert.

## Verläufe und Datenbanken bereinigen

Diese vier Arten von Inhalten werden in dieser Reihenfolge mit normalen Benutzerrechten geprüft.

- Download-Quarantäneverlauf: Existiert die ungeschützte Datenbank mit Einträgen, löscht Mole den gesamten Ereignisverlauf und komprimiert sie. Heruntergeladene Dateien, ihre Quarantäneattribute und Gatekeeper bleiben erhalten.
- Mail- und Nachrichten-Datenbanken: Sie werden nur komprimiert, wenn die zugehörige App geschlossen ist, die Datenbank unter 100 MiB liegt, die Integritätsprüfung erfolgreich ist und mindestens 5 % der Seiten frei sind. Unbenutzte Seiten werden entfernt, E-Mails und Gesprächsinhalte nicht gezielt gelöscht.
- Gemeinsame Dateilisten: Mole prüft festgelegte .sfl2- und .sfl3-Dateien, behält aber Listen zuletzt verwendeter Dokumente und geschützte Systemlisten. Bei fehlgeschlagener Prüfung versucht es, die Liste direkt zu löschen, damit sie später neu entsteht. Gespeicherte Inhalte können verloren gehen. Auch Zeitüberschreitungen und andere Prüffehler lösen die Löschung aus; eine Beschädigung ist also nicht bei jeder gelöschten Liste nachgewiesen.
- Alte Mitteilungen: Übersteigt die Benutzerdatenbank 50 MiB, löscht Mole Einträge, die älter als dreißig Tage sind, komprimiert die Datenbank und versucht die Mitteilungszentrale aufzufrischen. Gelöschte Mitteilungen sind danach nicht mehr verfügbar.

Eine benutzte Datenbank oder Fehler beim Lesen und Schreiben können die Verarbeitung scheitern lassen.

## Alte Regeln, Fensterzustände und Startobjekte

Danach folgen Spotlight-Regeln von Drittanbietern. Mole lässt macOS die zugehörige App suchen und entfernt die Regel, wenn sie nicht gefunden wird. Apple- und Systemregeln bleiben. Das ändert Sucheinstellungen, durchsucht aber nicht jeden Datenträger. Ein fehlendes Suchergebnis beweist keine Deinstallation.

Gespeicherte Fensterzustände werden anhand des Änderungsdatums ihrer Ordner beurteilt und nach dreißig Tagen direkt gelöscht. Apps können Fensterpositionen, Anordnung oder Sitzungswiederherstellung vergessen. Ob die App noch läuft, wird dabei nicht zusätzlich geprüft.

Defekte Benutzer-Startobjekte im Hintergrund werden in den Papierkorb verschoben. Mole verlangt einen absoluten Programmpfad, ein eingehängtes Volume und eine nachgewiesene fehlende Datei. Apple sowie geschützte Verwaltungs- und Sicherheitssoftware werden ausgenommen. Bei getrennten Datenträgern, unklaren Pfaden oder nicht bestimmbaren Zugriffsrechten bleibt die Datei. Das Verschieben der Konfiguration beendet keinen laufenden Dienst. Zur Wiederherstellung muss die Originaldatei noch im Papierkorb liegen.

Eine lesbare, aber nicht interpretierbare Einstellungsdatei eines Drittanbieters wird direkt gelöscht, wenn sie weder geschützt noch ausgenommen ist. Es gibt keine Sicherung und keinen Papierkorb; die App kann zu ihren Standardwerten zurückkehren. Sie muss dafür nicht geschlossen sein. Geschützte Apple-, globale und Anmeldefenster-Einstellungen bleiben erhalten.

Anmeldeobjekte benötigen Administratorrechte und eventuell zusätzlich die Automatisierungsfreigabe. Mole entfernt einen alten Eintrag erst, wenn das Volume eingehängt ist und die App am gespeicherten Ort nachweislich fehlt. Danach liest es die Liste zur Bestätigung erneut. Andere nicht entfernbare Hintergrundeinträge werden nur gemeldet. Unbekannte oder unzugängliche Orte bleiben erhalten.

Zwei alte Einstellungen werden ebenfalls geprüft: das Abschalten von App Nap und das Überspringen der Prüfung von Disk-Images. Sind sie noch aktiv, entfernt Mole die Einstellungen, damit macOS seine Standardwerte nutzt.

## Zum Schluss Images, Befehlslinks und Rechte prüfen

Eingehängte Disk-Images werden gegebenenfalls ausgeworfen, die Image-Datei bleibt. Behandelt werden nur Images, die das Systemwerkzeug als schreibgeschützt meldet, nicht als verschlüsselt kennzeichnet und im Verzeichnis der Benutzervolumes einhängt. Von macOS verwaltete Images werden ausgeschlossen. Eine fehlende Verschlüsselungsmarkierung beweist kein unverschlüsseltes Image. Bei unbekanntem Schreibstatus bleibt es eingehängt. Ein belegtes Image kann das Auswerfen verweigern, Mole erzwingt es nicht. Es gibt keine Altersprüfung, also können auch gerade eingehängte Images betroffen sein.

Anschließend prüft Mole vier feste Homebrew- und lokale Befehlsverzeichnisse auf Links mit fehlenden Zielen. Es meldet sie und lässt die Links stehen. Ein Fund zählt nicht als abgeschlossene Reparatur; unlesbare Verzeichnisse können auch ohne Ergebnis bleiben.

Gehört der Benutzerordner nicht dem aktuellen Konto oder kann dieses nicht in seine Library schreiben, setzt Mole dessen Ordnerrechte mit dem Systemwerkzeug zurück. Besitz und Zugriffssteuerungslisten können sich ändern. Dafür sind Administratorrechte nötig; betroffen ist das aktuelle Konto. Datenschutzberechtigungen müssen separat gesetzt werden.

Zuletzt prüft Mole die periodische Wartung von macOS. Ist das Werkzeug vorhanden und fehlt das tägliche Protokoll, lässt sich sein Datum nicht bestimmen oder ist es über sieben Tage alt, werden tägliche, wöchentliche und monatliche Skripte mit Administratorrechten ausgeführt. Bei neuerer Wartung oder fehlendem Werkzeug wird die Aufgabe übersprungen. Was sie bewirkt, bestimmen die installierten macOS-Skripte.

## Danach die ursprüngliche Aktion noch einmal prüfen

Das Ergebnis zeigt abgeschlossene, übersprungene und fehlgeschlagene Aufgaben. Ein Überspringen kann unnötige Arbeit, einen Listenausschluss oder eingeschränkten Zugriff bedeuten; lesen Sie auch den Grund. Eine Aufgabe mit mehreren Dateien kann schon bei Teilerfolg als abgeschlossen gelten. Ein Fehler macht frühere Änderungen nicht automatisch rückgängig.

Abbrechen stoppt spätere Schritte. Ein laufender Befehl oder Dateistapel kann noch eine Weile weiterlaufen. Gelöschte Inhalte und geänderte Einstellungen werden nicht automatisch wiederhergestellt. Das Zeitlimit eines einzelnen Befehls begrenzt nicht den gesamten Lauf.

Wenn Sie Aufgaben über die CLI-Optimize-Ausnahmeliste ausschließen, lesen dreizehn der siebzehn Wartungsaufgaben die zugehörige Konfiguration. Die vier Dienste, beide Quick-Look-Resets, der Image-Auswurf und der Befehlslink-Bericht werden von dieser Liste nicht gesteuert.

Prüfen Sie die zuvor fehlerhafte Aktion erneut: Eingabemethode wechseln, Vorschau öffnen oder zwischen denselben Geräten kopieren. Ein normal arbeitender Mac braucht Optimize nicht täglich. Bei Verzögerungen helfen [Speicherdruck](https://mole.fit/de/blog/mac-memory-pressure-explained) und der [Wartungsleitfaden](https://mole.fit/de/blog/how-to-run-mac-maintenance-safely). Die Speicherplatzrückgewinnung virtueller Maschinen gehört zu Clean mit eigener Bestätigung und ist kein Teil von Optimize.

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